Viele Jahrzehnte einer bewegenden Historie, auf die wir nun bald 100 Jahre zurückblicken können, hat der heutige Kleingartenverein "Dölzschener Höhe" e.V. mittlerweile erlebt.
Der nachfolgende Zeitstrahl in umgekehrter Reihenfolge soll einen groben Überblick der wichtigsten Ereignisse geben:

2010
12. Juni: Der Kleingartenverein feiert mit einem zünftigen Fest sein 100-jähriges Jubiläum. ..................................................................
2009
In der Jahreshauptversammlung am 07. März werden neue Vorstandsmitglieder nach dem Tod des zweiten Vorsitzenden Frank Budzinski und nach dem Rücktritt des Schriftführers Axel Barnebeck, mit Denise Wölfel (Schriftführerin) und Boris Jakubowsky als 2 Vorsitzender, in den Vorstand gewählt. Der Vorstand stellt auf der JHV das Logo und die Homepage vor. Durch die Internetnutzung ist der Kleingartenverein noch mehr in der Öffentlichkeit präsent.
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2008
Gfrd. Reiner Günther nimmt am 7. Ver-bandstag des Landesverbandes Sachsen der Kleingärtner e.V. (LSK) teil und wird für hervorragende Verdienste bei der umfangreichen Arbeit zur Geschichte des sächsischen Kleingar-tenwesens gewürdigt
Mit Gfrdn. Charlotte Pohl, geb. 08.12.1918, gibt wieder eine 90-jährige ihren Garten ab (seit 1972). Beauftragung von Boris Jakubowsky durch den Vorstand, ein Logo und eine Homepage zu für den Kleingartenverein zu entwickeln.
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2007 Ab 17. April werden 86 Stromzähler, die teilweise seit 1963 in Betrieb waren, ausgetauscht.
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2006
Gfrd. Günter Winkler wird aus dem Vorstand verabschiedet. Nachfolger als Schatzmeister wird Matthias Uhlemann, als Stellvertreter wird Frank Budzinski (Juli 2008 zurückgetreten) gewählt.
Vor den Gärten Nr. 47 und 48 wird ein neuer Stahlgitterzaun gesetzt und die Parkplatzeinfahrt an der Luftbadstraße gepflastert.
Durch den Stadtverbandsvorstand der Dresdner Gartenfreunde e. V. wird die KGA Dölzschener Höhe e.V. als eine sehr gepflegte Kleingartenanlage mit sehr guter kleingärtnerischen Nutzung eingeschätzt.
30. November: Der Garten Nr. 102 (347 m²) wird an die Stadt Dresden zurück gegeben und der Sicherheitszone an der Steinbruchwand zugeordnet. Den Garten hatte 1972/1973 der letzte Betriebsdirektor Ernst Kühnel urbar gemacht und ihn jetzt krankheitshalber (2007 gestorben) abgegeben. Die Kleingartenanlage hat jetzt 23.474 m² Fläche. Zugleich wird auch der im Plauenschen Grund außerhalb der Kleingartenanlage liegende Garten Nr. 103 (850 m²), der nicht in den Generalpachtvertrag aufgenommen wurde, an die Stadt Dresden übergeben. Das Gelände war ab 1946 von einem Herrn Ackermann urbar gemacht worden und wurde 1950 der Kleingartengruppe zugeordnet. Die letzten Pächter waren seit 1963 Edmund Roth und ab 1978 Erhard Roth. Damit besitzt der Verein noch 96 Parzellen, die von 94 Pächtern genutzt werden, da 2 Pächter je 2 Gärten bewirtschaften. Außerdem gibt es 9 Mitlieder ohne Kleingarten.
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2005
Zur Jahreshauptversammlung tritt der gesamte Vorstand -bis auf den Schatzmeister Günter Winkle- zurück. Gfrd. Ralf - Dieter Horn wird neuer Vorstands-Vorsitzender. Stellvertreter wird Matthias Uhlemann. Schriftführer wird Axel Barnebeck.
Erstmalig werden Ehrenmitglieder des Vereins ernannt: Willy Block, Wolfgang Schmidtchen und Reiner Günther. Der Verein hat 105 Mitglieder, davon 98 Pächter.
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2004
Mit 49 Arbeitskräften findet der größte Arbeitseinsatz an einem Tag in der Kleingarten - Anlage statt. Es werden u. a. die neuen Namensschilder für die 12 Wege in der Kleingartenanlage aufgestellt.
Erstmalig erhalten zwei Gartenfreunde in unserer Gartenanlage die Bestätigung als ausgebildete und geprüfte Wertermittler: Hans - Jürgen Damm und Hellfried Thierauf.
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2003
Bei der Jahreshauptversammlung 2003 können erstmalig 2 Gartenfreunde für 50 Jahre Pächter eines Kleingartens ausgezeichnet werden: Walter Richter, 81 Jahre alt (Garten Nr. 68) und Albrecht Uhlemann, 80 Jahre alt (Garten Nr. 87). Sie machten 1952/1953 die Gärten selbst urbar. Beide gaben ihre Gärten am Ende des Jahres ab.
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2002 An den Gärten Nr. 2 bis 6 wird ein neuer Maschendrahtzaun errichtet.
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2001
Vom Stadtverband werden Bescheide zur Grundsteuer B für Pachtland von Kleingärten, die eine Laube mit einer Fläche größer von 25 m2 besitzen, zugeschickt.
Neue rechtsgültige Unterpachtverträge für 44 Nutzungs- und Pachtverträge von 1953 bis 1991 und für 24 Unterpachtverträge bis 1996 werden ausgegeben.
Nach 20 Jahren wird wieder ein festlicher Jahresabschluss zur Würdigung der aktiven Arbeit von Mitgliedern durchgeführt.
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2000
Für den neuen Parkplatz werden Verträgen zur Nutzung des Parkplatzes und die Parkplatzschlüssel ausgegeben und das Vereinsschild "Kleingartenver-ein Dölzschener Höhe" wird aufgestellt. Der alte marode und durchlässige Holzzaun von 1972 wird auf 122 m durch einen Stahlgitterzaun ersetzt.Entlang des Hauptweges zur Stein-bruchkante und in den Gärten 54 bis 55b wird im Auftrag des Grünflächenamtes Ende 2001 ein 206 m langer Stahlgitterzaun errichtet.
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1999
Abriß des ungenutzten Spartenheimes an der Luftbadstraße.
Trennung der zwei Kleingartenanlagen u. Neugründung des KGV "Dölzschener Höhe" e.V. für die Obere Anlage an der Luftbadstraße.
Vorsitzende werden in den Kleingartenvereinen "Naturheilverein Dresden- Löbtau und Umgegend" e.V. bzw. "Dölzschener Höhe" e.V. die Herren Reinhard Laschner bzw. Reiner Günther.
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1998
Reiner Günther wird Vorsitzender des Kleingartenvereins.
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1997
Abgabe einer Teilfläche der KGA an der Dölzschener Straße und Neubau des Haupteinganges am Kirschbergweg wegen Wohnungsneubau auf dem Nachbargrundstück.
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1990
Gründung des Kleingartenvereins "Naturheilverein Dresden - Löbtau und Umgebung" e.V. als Rechtsnachfolger der Kleingärtnersparte "Dölzschener Höhe".
Wolfgang Schmidtchen wird Vorsitzen-der ( bis 1998).
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1989
Wolfgang Schmidtchen übernimmt den Vorsitz der Sparte.
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1976
Willy Block wird Vorsitzender der Sparte (bis 1985).
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1971
Ausnahmeregelungen für die Klein-gärten direkt an der Steinbruchwand.
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1967 Walter Wendisch wird Vorsitzender der Sparte (bis 1976).
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1957
Spatenstich zum Bau des neuen Spartenheimes an der Luftbadstraße.
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1964 Erweiterung der Kleingartenanlage an der Luftbadstraße.
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1962 Einweihung des neuen Spartenheimes.
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1954
Umbenennung in Kleingärtnersparte "Dölzschener Höhe".
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1953
Erweiterung der beiden Kleingartenan-lagen.
Kurt Nootny wird Vorsitzender der Kleingartengruppe (bis 1967).
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1950
Übergabe der Verwaltung der Klein-gartenanlagen an diese Ortsunter-gruppe.
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1949
Bildung der Ortsuntergruppe "Dölzsch-ener Höhe" der Kleingartenhilfe des FDGB für beide Kleingartenanlagen des ehemaligen Naturheilvereins.
Erwin Schramm erster Vorsitzender.
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1948
Die Stadt übernimmt Grund und Boden des ehemaligen Naturheilvereins.
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1947
Umwandlung des Vereinsgartens an der Dölzschener Straße in Kleingärten.
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1946
Der Naturheilverein wird durch Polizeipräsidenten von Dresden aufgelöst.
Anlegen von Kleingärten direkt an der Steinbruchwand (2000 gekündigt).
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1945 Das Vereinsheim wird bei Luftangriffen auf Dölzschen zerstört.
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1944
Eingliederung des Naturheilvereins in den "Deutschen Volksgesundheits-bund."
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1939
Pachtung der Fläche direkt an der Stein-bruchwand neben der Kleingarten-anlage.
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1934 Bau der Luftbadstraße.
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1933 NSDAP und SA übernehmen die Leitung des Naturheilvereins.
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1927
Übernahme der Kleingartenanlage an der Steinbruchwand auf der Dölzschener Höhe am Luftbad Hohendölzschen durch den Naturheilverein.
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1925
Kauf des Schrebergartengeländes an der Grenzstraße.
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1923
Einweihung des neuen Vereinsheimes "Naturheim Kirschberg" im Vereinsgarten an der Dölzschener Straße.
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1921
Kauf des Geländes des Vereinsgartens. Eröffnung des neuen "Licht-, Luft- Bades Hohendölzschen" mit großem Schwimmbecken auf dem gekauften Gelände.
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1920
Kauf des Geländes neben dem Luftbad Hohendölzschen.
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1911
Eröffnung des neuen "Luftbad Hohen-dölzschen" mit kleinem Schwimmbecken auf der Dölzschener Höhe auf dem gepachteten Steinbruchgelände.
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1910
Pachtung einer Fläche des Rats-steinbruches auf der Dölzschener Höhe oberhalb der Felsenkellerbrauerei.
Eintragung des "Naturheilvereins Löbtau und Umgegend" in das Vereinsregister d. Stadt Dresden (e.V.).
Anlegen der ersten Parzellen auf der Dölzschener Höhe (Gelände des Ratssteinbruches) hinter dem im Bau befindlichen Cafe Hohendölzschen.
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1907
Einrichtung des "Luftbades Löbtau" auf dem südlichen Teil dieser Fläche.
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1906
Pachtung des Schrebergartengeländes an der Grenzstraße (Grenzallee).
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1904
Zupachtung einer weiteren Fläche zur Vergrößerung des Vereinsgartens.
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1903
Errichtung einer Wetterschutzhütte, die zur Kantine ausgebaut wird.
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1902
Anpachtung einer Fläche oberhalb der Dölzschener Straße und Errichtung eines kleinen Vereinsgartens mit Spielgeräten.
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1899 Erste Satzung des Naturheilvereins.
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1892
Umbenennung in Naturheilverein Dres-den-Löbtau.
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1890 Gründung des Naturheilvereins Dresden -Plauen.
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Stand Dezember 2010.

Quelle:
Geschichte der Kleingartenanlagen der heutigen Kleingartenvereine „Dölzschener Höhe" e.V. und „Naturheilverein Dresden-Löbtau und Umgegend" e.V.. 1. Auflage 2001 sowie 2. überarbeitete und erweiterte Auflage von 2003. Ergänzt um die Recherge von Reiner Günter zum 100-jährigen Jubiläum des Vereins.

recherchiert und geschrieben von Reiner Günther 1.Vorsitzender des Kleingartenvereins ~Naturheilverein Dresden - Löbtau und Umgegend e.V." bis 1999 und ab 1999 des Kleingartenvereins Dölzschener Höhe e.V.

Zeitzeugen haben das Wort:

In dieser Rubrik möchten wir nach und nach Stimmen von Zeitzeugen aus längst vergangenen Tagen sammeln und für die Nachwelt konservieren.
Sollten Sie also noch über Informationen oder Material zum Kleingatenverein der letzten Jahrezehnte verfügen, dann füllen Sie unser Kontaktformular aus und wir Antworten Ihnen schnellstmöglich!


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Bilder alter Gartenlauben in der oberen Anlage sind anschauliche Zeitzeugen des ältestens noch bestehenden Kleingartenvereins der Stadt Dresden.

   Laube im Kleingarten Nr. 15, Baujahr 1927
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  Laube im Kleingarten Nr. 9, Baujahr 1912
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  Laube im Kleingarten Nr. 84, Baujahr 1953
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  In der Unteren Anlage am Kleingarten Nr.29 Torpfosten
  zur früheren Schrebergartenanlage der 1930er Jahre
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   Eine der schönsten alte Laube in der Oberen Anlage
   im Kleingarten Nr.69,   Baujahr 1953, gebaut durch
   Maria Käubler Laube
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Ehrentafel des Vereins

folgende Vereinsmitglieder wurden mit der Ehrennadel des Verbandes der Kleingärtner, Siedler u. Kleintierzüchter (VKSK) der DDR ausgezeichnet:

in Gold Hans Hauswald
in Silber Willy Block
Max Richter
in Bronze Walter Richter
Frank Adams
Marianne Menzel
Joachim Müller
Herbert Schlesier

Mit der Ehrennadel des Landesverban-des Sachsen der Kleingärtner (LSK):

in Gold Wolfgang Schmidtchen
Günter Winkler
Reiner Günther
in Silber Hans Koch
Oskar Kottysch
Martin Eisner
in Bronze Holm Mende
Helga Starkloff
Renate Köhler
Kurt Lantzsch
Helga Kürschner
Claus - Peter Winkler
Claus - Dieter Sarfert
Werner Pötsch
Gisela Löwe
Gisela Höger
Wilhelm Stolz
Rolf - Dieter Horn
Gerhard Timm
Marion Michel
Peter Schmidtchen
Hans - Jürgen Damm

Mit dem Ehrengeschenk des Landes-verbandes Sachsen der Kleingärtner: Reiner Günther
Ehrenmitglieder des Vereins:

Willy Block
Wolfgang Schmidtchen (verstorben) Reiner Günther
Günter Winkler

Stand März 2009

Quelle: R. Günter zum 100-jährigen Jubiläum


   Kleingarten Nr. 06,  Baujahr ca. 1948
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  Kleingarten Nr. 29,  Baujahr ca. 1925
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   Kleingarten Nr. 35,   Baujahr ca. 1925

 

 

Unsere Kleingärtner:


Die nach Jahren ältesten Kleingärtner:

Willy Block
  90 Jahre,
Mitglied seit 1973,
Pächter von 1973 bis 2001

Margarete Jaunisch
  86 Jahre,
Mitglied seit 1978,
Pächterin von 1986 bis 2006

Christine Kretzschmar
  85 Jahre,
Mitglied seit 1974

Günter Winkler
  83 Jahre,
Pächter seit 1974

Karl - Heinz Kretzschmar
  81 Jahre,
Mitglied seit 1974,
Pächter von 1977 bis 2008

Stand März 2009

Quelle: R. Günter zum 100-jährigen Jubiläum
 
Unsere Kleingärtner:


Die nach ihrer Mitgliedschaft heute ältesten Mitglieder:

43 Jahre Oskar Kottysch,
Martin Eisner

40 Jahre Klaus Pischtschan

39 Jahre Frank Adams

38 Jahre Lutz Köhler,
Peter Blume,
Heinz Kühn,
Reinhard Hauswald,
Karin Fischer

37 Jahre Jürgen Schulze,
Rolf Richter,
Dietrich Starkloff,
Willy Block,
Kurt Lantzsch,
Bernd Hupfer

36 Jahre Günter Winkler,
Helge Boeltzig

35 Jahre Monika Schulz,
Gisela Hoeger,
Gerd Schulze,
Manfred Rhode


Stand März 2009

Quelle: R. Günter zum 100-jährigen Jubiläum






Geschichte

Die Geschichte der Kleingartenanlage der heutigen Kleingarten-vereine „Dölzschener Höhe" e.V. und "Naturheilverein Dresden - Löbtau und Umgegend" e.V. ist nicht die Geschichte, wie sie für bald alle heutigen Kleingartenanlagen seit Beginn des 20. Jahrhunderts ähnlich ist:

·  Gründung eines Kleingarten- oder Schrebergartenvereins,
·  Übernahme von Pachtgelände,

·  Einrichtung von Kleingärten,
·  Einbindung des Vereins in Verbände der Kleingartenvereine,
·  planmäßiger Aufbau und
·  einheitliche Gestaltung der Kleingartenanlage,
·  Organisation des Vereinslebens in der Kleingartenanlage.

Schrebergartenverein ist die ursprüngliche Bezeichnung für die heutigen Kleingartenvereine. Die Geschichte der beiden Kleingartenanlagen ist daher nicht die Geschichte eines eigenständigen Kleingarten- oder Schrebergartenvereins, sondern sie ist mit der Geschichte des ehemaligen „Naturheilvereins Dresden - Löbtau und Umgegend" verbunden.
Dieser 1890 gegründete Naturheilverein war ein Verein, der die Naturheilweise durch Bewegung, Licht, Luft und Wasser in Theorie und Praxis vertrat und 1902 ein Luftbad am Kirschberg an der Dölzschener Straße und dann 1911 ein neues Luftbad oberhalb des Ratssteinbruches auf der Dölzschener Höhe errichtete.

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Aus dem letzteren ging das heutige FKK-Bad Luftbad Dölzschen hervor. Beide Kleingartenanlagen waren Anlagen des Naturheilvereins und wurden bis 1946 durch den Naturheilverein verwaltet und nicht durch einen Kleingarten- bzw. Schrebergartenverein, der Mitglied des Verbandes der Deutschen Garten- und Schrebervereine war.

Alle Naturheilvereine, solange sie sich nicht später in reine Kleingartenvereine umwandelten, waren dagegen im Deutschen Bund der Vereine für naturgemäße Lebens- und Heilweise organisiert.

Dieser Naturheilverein war einer der wenigen Naturheilvereine in Deutschland, der sich Mitte des 20. Jahrhunderts nicht zu einem Kleingartenverein entwickelte, sondern ein "echter" Naturheilverein blieb, der mit dem Ausbau des Luft- und Schwimmbades als eine der größten und modernsten Anlage eines Naturheilvereins in Deutschland und in der Umgebung Dresdens den Schwerpunkt seiner Tätigkeit sah.

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Die seit 1906 angelegten bzw. 1927 übernommenen Kleingärten der heutigen beiden Kleingartenvereine spielten im Naturheilverein keine besondere Rolle und waren den Interessen des Naturheilvereins untergeordnet. Unter den 1876 Mitgliedern des Naturheilvereins gab es 1930 nur 144 Pächter eines Kleingartens. Aber auch die Entstehung und Entwicklung der beiden Kleingartenanlagen des Naturheilvereins ist nicht identisch:

Die Kleingartenanlage des heutigen Kleingartenvereins "Naturheilverein Dresden - Löbtau und Umgegend" e.V. entstand 1906 als planmäßige Anlage des Naturheil­vereins, die 1947 erweitert wurde und seit 1953 die heutigen Fläche umfasst. Sie wurde ab 1927 Gartenanlage I, später "Alle Anlage" und ab den 1970er Jahren des 20. Jahrhunderts "Untere Anlage" (UA) genannt. Die Kleingartenanlage des heutigen Kleingartenvereins "Dölzschener Höhe" e.V. entstand ab 1910 mit dem Status "Freie Gärten" und wurde 1927 in Verwaltung des Naturheilvereins übernommen. Sie wurde ab 1927 Gartenanlage 11, später "Bruchwandkolonie" und ab den 1970er Jahren des 20. Jahrhunderts "Obere Anlage" (OA) genannt.

Nach der Auflösung des Naturheilvereins 1946 wurden mit der Bildung der Kleingartenhilfe des FDGB 1949 beide Kleingartenanlagen des Naturheilvereins zu einer Kleingartengruppe "Dölzschener Höhe" (ab 1954 Kleingärtner-sparte) zusammengefasst, der ab 1950 die Kleingartenflächen des ehemaligen Naturheilvereins zur Verwaltung übergeben wurden. Damit hatten die Kleingärtner erstmalig eine eigene Kleingärtnerorganisation, die nur die Interessen der Kleingärtner vertrat.

Diese Kleingärtnersparte "Dölzschener Höhe" gründete mit seinen zwei räumlich getrennten Kleingartenanlagen 1990 den Kleingartenverein mit dem alten Namen "Naturheilverein Dresden - Löbtau und Umgegend" e.V.. Diese Namengebung bedeutete keine Rechtsnachfolge des 1946 aufgelösten Naturheilvereins, sondern war nur eine Funktionsnachfolge.

Am 06. Februar 1999 teilte sich dieser Verein in zwei juristisch selbständige Kleingartenvereine. Dabei gliederte sich die Obere Anlage aus und gründete einen neuen Kleingartenverein mit dem Namen der früheren Kleingärtnersparte: "Dölzschener Höhe".
Heute bestehen auf dem ehemaligen Grund und Boden bzw. gepachteten Gelände des 1945 / 1946 enteigneten und aufgelösten Naturheilvereins neben dem jetzt städtischen Freibad drei Kleingartenanlagen, die heute durch drei selbstständige Kleingartenvereine e.V. verwaltet werden :

1.) Kleingartenverein „Naturheilverein Dresden - Löbtau und Umgegend" e.V. mit dem Namen des 1946 aufgelösten alten Naturheilvereins und mit der Klein­gartenanlage an der Dölzschener Str.54, 01159 Dresden - Löbtau. Diese Kleingartenanlage umfasst heute 49 Parzellen auf 1,04 ha auf den Flur­stücken Löbtau 296 und Dölzschen 159 i, die beide zum Besitz des alten Naturheil­vereins gehörten, und auf dem städtischen Straßengrundstück Löbtau 56512 an der Dölzschener Straße.

2.) Kleingartenverein „Dölzschener Höhe" e.V. mit der Kleingarten-anlage an der Luftbadstr.21, 01187 Dresden - Dölzschen. Diese Kleingartenanlage umfasst heute 98 Parzellen auf 2,38 ha auf städtischen Grund und Boden ( ehemaliger Ratssteinbruch ) auf einem Teil des Flurstückes 210 / 6 von Dölzschen sowie auf den Flurstücken Dölzschen 210a und 210b.

3.) Kleingartenverein „Hohendölzschen" e.V. mit der Kleingarten-anlage an der Rudolf- Weber- Str. oberhalb des Luftbades Dölz­schen. Diese Kleingartenanlage umfasst heute 55 Parzellen auf 1,53 ha bzw. 1,65 ha auf den Flurstücken von Dölzschen 209 und 181 sowie einem Teil von 214 für den Zugangsweg zur Gartenanlage. Sie entstand aus der Wochenlaubensiedlung der Mitglieder des Naturheilvereins, die ab 1928 im Luftbad an der Steinbruchwand oberhalb der Felsenkellerbrauerei entstand. Die Wohnlauben mussten durch die zunehmende Gefährdung durch die Steinbrucharbeiten 1957 auf den oberen Teil des Geländes des Luftbades Dölzschen verlegt werden. Daraus entwickelte sich eine Wochenend­siedlung, die1975 aus dem Luftbad ausgegliedert und in eine Siedlersparte des VKSK umgewandelt wurde und einen neuen Zugang von der Rudolf- Weber- Straße erhielt. 1990 wurde der Kleingartenverein Hohendölzschen" gegründet.


hier demnächst zur ausführlichen Chronik

 



historische Bilder der Grund-steinlegung für das neue Spartenheim im August 1957: